Konzept

Konzeption
(Wird z.Zt. überarbeitet.)

Das Kinderhaus Osteresch im Überblick

Träger

Das Kinderhaus Osteresch ist eine ganztägig geöffnete Kindertagesstätte. Sie wird getragen vom Verein zur Förderung von Kleinkindererziehung in Gruppen e.V. Mitglieder des Vereins werden in der Regel alle Eltern, deren Kinder im Kinderhaus betreut werden. Auf einer jährlichen Mitgliedervollversammlung wird ein dreiköpfiger Vorstand gewählt und in den Verwaltungsrat entsandt.

Organisation

Das Leitungsgremium des Hauses, genannt Verwaltungsrat, setzt sich aus Vorstand, ElternvertreterInnen, TeamvertreterInnen und Leiterin zusammen. Die Leiterin ist mit der Geschäftsführung beauftragt.

Gruppenstruktur und MitarbeiterInnen

Wir betreuen zurzeit 38-40 Kinder im Alter von ca. einem Jahr bis zum Schuleintritt in zwei Gruppen, eine Krippengruppe, die Zwerge und eine Elementargruppe, die Spatzen.

Jede Gruppe wird von drei PädagogInnen betreut, die sich schwerpunktmäßig jeweils einem Bildungsbereich und dem entsprechenden Fachraum zuordnen.

Neben den sechs qualifizierten PädagogInnen arbeiten im Haus noch eine Leiterin, ein Koch, eine Reinigungsfrau und wechselnde PraktikantInnen.

Finanzierung

Die Finanzierung der Kita – Plätze erfolgt über Kitagutscheine, unterstützt durch Beiträge aus dem Trägerverein. Rechtliche Grundlage bilden die Landesvereinbarungen über die Leistungsarten, über die Entgeltermittlung und über das Qualitätsentwicklungsverfahren, sowie das Hamburger Kitagesetz in seiner jeweils gültigen Fassung.

Lage und Umfeld

Unser Haus liegt an einer ruhigen Seitenstraße in der Steenkampsiedlung im Stadtteil Bahrenfeld / Flottbek. Markante Orte in unserer Nähe, und für uns auch Ausflugsziele sind der Flottbeker Wochenmarkt, der Liese-Meitner Park, die Trabrennbahn und der Volkspark.

Viele unserer Kinder kommen aus der unmittelbaren Nachbarschaft, aber unser Einzugsgebiet insgesamt liegt zwischen Altona, Nienstedten und Lurup.

Garten und Räume

Den großen, viel genutzten Garten haben wir weitgehend naturnah gestaltet , neben Sandkiste und Schaukel findet man hier Kräutergarten, Sträucher und Apfelbäume, aber auch Freiflächen zum Dreirad- und Rollerfahren.

Spielhäuser, Klettermöglichkeiten, Steine, Bretter, Matschanlage und jede Menge weiterer Materialien ergänzen die Möglichkeiten zum komplexen und fantasievollen Spiel.

Die vielen Räume des Hauses erstrecken sich über drei Etagen. Außer dem von beiden Gruppen genutzten Kinderrestaurant stehen den Kindern viele Funktionsräume zur Verfügung.

Den maximal 14 Krippenkindern dient der Gruppenraum als Basislager für Bauen/Konstruieren und Rollenspiel, ein Mini-Atelier und ein Bewegungsraum ergänzen das Angebot für die Kinder.

Die 26 Elementarkinder verfügen über einen großen Bewegungsraum, ein Atelier mit Schreibwerkstatt, einen Rollenspielraum und einen Bauraum mit Mathewerkstatt.

Grundwerte und Ziele

Unser Bild vom Kind

Jedes Kind ist eine eigenständige, vielschichtige Persönlichkeit mit individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten, die es zu respektieren und zu würdigen gilt.

Kinder sind von Geburt an Forscher und Entdecker, die Akteure ihrer Entwicklung, und bilden sich selbst in ihrem individuellen Tempo und Rhythmus.

Unsere pädagogischen Ziele

Emotionale Entwicklung

Die Kinder drücken ihre Gefühle auf vielfache Weise aus und teilen sie mit. Sie lernen sich als achtenswertes Individuum und als Teil der Gruppe wahrzunehmen.

Die Kinder lernen ihre Bedürfnisse zu erkennen, auszudrücken und zu befriedigen, und die eigenen Fähigkeiten einzuschätzen, wertzuschätzen und darauf zu vertrauen.

Soziale Entwicklung

Die Kinder lernen im Umgang mit Menschen, der Natur und Dingen rücksichtsvoll, eigenverantwortlich und achtsam zu handeln. Sie lernen Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Die Kinder lernen, erleben und erproben Solidarität, Gruppengefühl, Konfliktfähigkeit, Kooperation, Durchsetzung und Rücksichtnahme im gemeinsamen Alltag. Sie erfahren, dass Beziehungen und Freundschaften wichtig und wertvoll für die Gestaltung ihres Lebens sind.

Die Kinder lernen, erleben, und erproben Gestaltungsmöglichkeiten ihrer Beziehungen, ihrer Umgebung, ihrer Zeit. Sie lernen in möglichst vielen verschiedenen Lebensbereichen eigenständig zu sein, und dort Unterstützung oder

Hilfe zu fordern wo sie sie brauchen.

Kognitive Entwicklung

Die Kinder entwickeln ihre Freude am Forschen und Experimentieren weiter, sie suchen und finden Lösungen für Probleme. Sie erfahren die konstruktive und experimentelle Auseinandersetzung mit den Elementen und Phänomenen der Natur, mit Werkzeugen, Materialien und den Dingen des täglichen Lebens. Sie machen dabei naturwissenschaftliche und mathematische Grunderfahrungen und bilden damit die Basis für spätere, weiterführende Lernfelder.

Die Kinder lernen unterschiedliche gestalterische Ausdrucksformen (bewegen, malen, formen, bauen, konstruieren, darstellen …) kennen, damit zu experimentieren und sich mitzuteilen. Sie entwickeln ihre sprachlichen Potenziale und machen erste Erfahrungen mit den Kulturtechniken wie Schreiben und Lesen.

Die Kinder lernen sich in einer komplexen Umwelt zu orientieren, eine eigene Auswahl und eigenes Maß zu finden und sich auf die eigene Sache zu konzentrieren.

Aufgaben

Unsere Rolle als Erziehende

Ausgehend von unserem Kindesbild, verstehen wir unsere Aufgabe in der Begleitung, Unterstützung und Anregung der Kinder in ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen.

Die Kinder brauchen dazu als Grundlage eine sichere Bindung an Erwachsene, die bereit und fähig sind, die Eigenständigkeit der Kinder im Umgang mit ihrer Welt zu respektieren und mit zu tragen; PädagogInnen, die in der Lage sind, die Bildungsprozesse der Kinder zu sehen, wert zu schätzen und mit einer breiten Resonanz unterstützen und herausfordern.

Unser pädagogisches Handeln

Wir geben den Kindern Halt

Bindung und Beziehung

Die Herstellung einer tragfähigen Bindung zwischen Kind und PädagogIn in der Eingewöhnung ist die Basis unserer Arbeit. Im Zentrum der Atmosphäre von Vertrautheit, Geborgenheit und liebevoller Annahme steht auch im weiteren Verlauf der Kinderhauszeit immer die Beziehung der Kinder zu ihren PädagogInnen.

Auch die Pflege der Beziehungen und Freundschaften der Kinder untereinander und zu anderen Erwachsenen des Kinderhauses hat einen hohen Stellenwert in unserem Haus.

Orientierung und Sicherheit

Ein überschaubar strukturierter Ablauf mit verlässlichen Ritualen wie: Begrüßung, Abschied, Morgenkreis, Tischspruch, Geburtstagsfeiern, Feste…..etc gibt den Kindern Orientierung und Sicherheit.

Wir lassen den Kindern Raum

Wir lassen Frei-Räume

denn Kinder brauchen in wörtlichem und übertragenem Sinn Raum, um sich entfalten und bilden zu können. Dazu braucht es eine Raumgestaltung und Materialauswahl, die unabhängig ist von vielen Instruktionen und durch ihre Multifunktionalität der Kreativität Nahrung gibt.

Wir lassen Zeit

denn jedes Kind hat sein eigenes Tempo und seinen eigenen Rhythmus; und wird alle Entwicklungs- und Lernschritte machen die in seinem Potenzial liegen, wenn die Zeit reif ist.

Wir trauen viel zu

denn Kinder wollen wachsen und herausgefordert werden; deshalb dürfen sie selbst bestimmen was sie wie machen. Selbst tätig zu werden in einer komplexen, spannenden Umgebung regt die Kinder an, sich selbst herauszufordern, oft mehr zu schaffen, zu können und zu erreichen als wir Erwachsene es uns vorstellen können.

Die Umsetzung

Bildungsbereiche und Fachfrauenprinzip

Die Bildungsbereiche Bewegung, Gestalten, Bauen/Konstruieren/Mathematik haben einen Schwerpunkt in unserem Haus, und bilden sich in den Funktionsräumen beider Gruppen ab.

Für jeden dieser Bereiche gibt es sowohl im Krippen-, als auch im Elementarbereich eine Fachfrau. Das heißt: diese PädagogIn hat ein vertieftes Interesse an diesem Bereich, sie fühlt sich dafür verantwortlich, bildet sich auf diesem Gebiet fort, gestaltet den eigenen Funktionsraum und die etwaigen Angebote. Daneben gibt es die Bereiche Natur(wissenschaften), Sprache/Rollenspiel und Musik, die in die Hauptbereiche mit einfließen.

Funktionsräume

Wir gestalten die Umwelt der Kinder so, dass sie auf vielfältige Weise die Sinne anregt, Bewegungsanreize bietet, Spiel- und Gestaltungslust fördert, Selbsttätigkeit und Selbständigkeit herausfordert. Dazu gehört neben den Funktionsräumen natürlich auch unser Garten, den wir in jeder Jahreszeit nutzen.

Grundsätzlich gilt: das Materialangebot in den Funktionsräumen wird so präsentiert, dass kaum Instruktion und nicht ständige direkte Beaufsichtigung nötig ist. Auch die Krippenräume sind so konzipiert, dass fast jeder Raum zeitweise ohne direkte ständige Aufsicht funktionieren kann.

Die Angebote entwickeln sich aus den Analysen der Beobachtungen:

was sind die Prozesse der Kinder? Was beschäftigt und interessiert sie? Wo wollen sie forschen? Wo brauchen sie Anregungen, Herausforderungen?

Für die zeitweise Nutzung von Räumen ohne direkte Aufsicht (insbesondere z.B. Garten, Rollenspielraum, Waschräume) werden feste Regeln vereinbart und mit den Kindern erprobt.

Schreibwerkstatt

Im Atelier stehen den Kindern, die sich dafür interessieren, Materialien zur Verfügung, die von ihrer Aufgabenstellung her schon in den schulischen Bereich gehören. Damit wollen wir den Kindern die Möglichkeit geben, sich mit der Kulturtechnik Schreiben auseinander zu setzen.

Sobald die Kinder längere Zeit in der Schreibwerkstatt arbeiten, legen sie sich eine Mappe an, in der sie Bilder und Arbeitsblätter, die sie im Rahmen der von ihnen selbst gesteuerten „Vorschularbeit“ erstellt haben, sammeln.

Alle Kinder werden dazu angeregt, sich mit den Materialien zu befassen, keines wird jedoch dazu überredet oder gar gezwungen.

Mathewerkstatt

Im Bauraum gibt es eine Mathewerkstatt, die allen Kindern offen steht. Das Material – Gleiches Material in großer Fülle – regt an, erste mathematische und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen zu machen (z.B. sortieren, zuordnen, Mengen erfassen…)

Projektarbeit

Im Alltag können sich aus den Interessen und/oder gemeinsamen Erlebnissen der Kinder Projekte entwickeln. Die ErzieherInnen greifen die Themen auf und begleiten die Prozesse. Dauer und Intensität können sehr unterschiedlich sein.

Eingewöhnung

Für die Eingewöhnung lassen wir den Kindern, Eltern und uns viel Zeit, um den Kindern einen möglichst optimalen Start in ihre Kinderhauszeit zu ermöglichen. Wir brauchen dazu die intensive Mitarbeit der Eltern.

Mit unserem Eingewöhnungskonzept orientieren wir uns an dem so genannten Berliner Eingewöhnungsmodell (siehe auch Literatur „Ohne Eltern geht es nicht “ und “ die ersten Tage in der Krippe“ von H.-J.Laewen/B. Andres) Es ist erforderlich, dass sich die Eltern mindestens 2 Wochen (bis 4 Wochen) Zeit für die Eingewöhnung ihrer Kinder nehmen. Die Eingewöhnung durch Kinderfrauen ist nicht möglich, durch Großeltern in Ausnahmefällen.

Die jeweilige PädagogIn führt vor der Eingewöhnung ein erstes Einzelgespräch mit den Eltern, um individuelle Besonderheiten des Kindes zu erfahren (Ernährungsgewohnheiten, Allergien, Krankheiten, ….), sowie allgemeine Informationen zum Start im Kinderhaus zu geben. Nach ca. 8-10 Wochen führen PädagogIn und Eltern ein zweites Gespräch über die erfolgte Eingewöhnung.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Wir verstehen uns als professionelle Partner der Eltern in der Erziehung ihrer Kinder.

Damit die Kinder sich in unserem Haus wohl fühlen und wir sie in ihren Entwicklungs- und Bildungsprozessen gut unterstützen können, brauchen wir das Vertrauen und die Mitarbeit der Eltern. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern die vorhandenen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zum Erfahrungsaustausch regelmäßig nutzen.

  • Wir erwarten, dass Eltern regen Anteil an unserer Arbeit nehmen, sich z. B. an unseren Elternabenden beteiligen.

  • Durch Fotos, Videos, Ausstellungen machen wir unsere Arbeit transparent.

  • Wir dokumentieren Beobachtungen und Entwicklungsberichte der Kinder und führen für und mit jedem Kind ein Fotobuch, das seine Bildungsbiografie in Fotos festhält.

  • Alle Eltern sind eingeladen, gelegentlich im Kinderhaus zu hospitieren, um so einen zusammenhängenden Einblick in den Alltag ihrer Kinder zu bekommen.

Für den regelmäßigen Erfahrungsaustausch haben wir verschiedene Möglichkeiten eingerichtet:

Gruppenelternabende finden zwei- bis dreimal jährlich statt. Planung, Einladung und Durchführung ist Aufgabe der Erzieherinnen. Inhalte dieser Abende sind, neben der Klärung organisatorischer Fragen, auch die Gruppensituation und pädagogische Inhalte.

Große Elternabende zur Vorstellung der Konzeption oder mit besonderen Themen finden 1-2-mal jährlich, vorbereitet durch Leitung und Team, statt.

Gespräche

  • Tür und Angel“- Gespräche finden in der Bring- und Abholsituation statt. Eltern und PädagogIn sollen darauf achten, nicht „über das Kind hinweg“ zu reden.

  • Elterngespräche, als gründlicher Informationsaustausch über den Entwicklungsstand des Kindes und gegebenenfalls zur Beratung der Eltern finden nach terminlicher Absprache statt. Bei den Spatzen kann das auch in Form eines Elternsprechtages sein, bei dem sich Eltern bei allen drei PädagogInnen Informationen zu den verschiedenen Bildungsbereichen holen können. Bei dringendem Gesprächsbedarf werden Termine auch kurzfristig ermöglicht.

Bei den Spatzen sind immer alle PädagogInnen einer Gruppe als Ansprechpartnerinnen für Eltern da. Je nach Situation wird dann z.B. entschieden, welche der PädagogInnen ein Elterngespräch führt. Kriterien sind, neben dem Wunsch der Eltern, das Thema, der momentane Interessenstand des Kindes uvm.

Nur in der Krippengruppe ist die eingewöhnende Erzieherin immer auch Ansprechpartnerin für die Elterngespräche.

Aufsichtsführung

Während des Aufenthaltes der Kinder im Kinderhaus übernehmen die PädagogInnen die Aufsichtspflicht der Eltern und tragen Sorge für das körperliche, seelische und geistige Wohl des Kindes. Die Übernahme der Aufsichtspflicht beginnt morgens mit der persönlichen Übergabe des Kindes und endet mit dem persönlichen Abholen, mit der Verabschiedung.

Unserer Konzeption gemäß lassen wir den Kindern, jeweils entsprechend ihrem Alter und Entwicklungsstand, viele Freiräume. zum Beispiel:

  • dürfen und sollen sie zeitweise ohne direkte Aufsicht spielen.

  • dürfen und sollen sie mit echtem Werkzeug (auch Scheren und Heißkleber) arbeiten.

  • dürfen und sollen sie sich (nach Absprache) in Haus und Garten frei bewegen.

Wir haben mit unserer Art Aufsicht zu führen gute Erfahrungen : Je mehr Möglichkeiten die Kinder haben ihre Fähigkeiten zu erproben, ihre Kräfte zu messen und Grenzen zu erfahren, desto besser sind sie in der Lage ihre eigenen Fähigkeiten einzuschätzen.

Gruppenwechsel

Wir nehmen die Kinder mit ab ca. einem Jahr in die Zwergen-Gruppe auf. Der Wechsel in die Spatzengruppe erfolgt in der Regel nach der Sommerpause und ist davon abhängig, wie viele Plätze in der Spatzengruppe mit der Einschulung der Schulkinder frei werden. Je nach Auslastung kann es als Ausnahme auch Gruppenwechsel zu anderen Zeiten geben. Der Gruppenwechsel wird mit den Eltern besprochen, die Kinder werden durch eine Umgewöhnung darauf vorbereitet.

Ernährung

Die Mahlzeiten haben in unserem Haus in mehrfacher Hinsicht einen hohen Stellenwert:

Sie gehören mit ihren regelmäßigen Abläufen und Ritualen zu der Sicherheit und Orientierung gebenden Struktur des Tagesablaufes, und sie bilden einen besonderen Rahmen für Gruppenerleben und Kommunikation. Essen befriedigt ein menschliches Grundbedürfnis, wir wollen es als sinnlich-lustvolles Erleben achten und wertschätzen.

Im Kinderhaus werden alle Mahlzeiten mit Produkten aus überwiegend ökologischem Anbau frisch zubereitet, vegetarisch, einmal pro Woche Fisch. Unser Koch stellt sich bei Bedarf (z.B. Allergien) auch auf besondere diätische Zubereitung ein.

Tagesablauf der Zwerge

Frühdienst von 7:45 bis 8:30 Uhr werden alle Zwerge zusammen mit den Spatzen von einer PädagogIn im Restaurant/Bewegungsraum betreut.

Ankommen: Ab 8:30 Uhr werden die Zwerge in ihrem Gruppenraum empfangen.

Frühstück/Morgenkreis: um 9:30 Uhr

Die Zwerge nehmen als Start in den Tag ein gemeinsames Frühstück im Restaurant ein, sie singen und planen gemeinsam den Tag.

Gruppenzeit: ab 9:45 Uhr, nach dem Frühstück, wählen die Zwerge in welchem Raum sie spielen wollen, oder die PädagogInnen stellen Kleingruppen, je nach Einschätzung und Bedarf z.B. Binnendifferenzierung der Gruppe nach Alterstufen, für besondere Aktionen zusammen.

Mittagessen: Um 11:15 Uhr essen die Zwerge im Restaurant zu Mittag.

Schlafen / Mittagspause: Nach dem Wickeln schläft die Mehrzahl der Zwerge zu Mittag. Jedes Kind hat einen eigenen Platz und wird mit der ihm eigenen Zeremonie in den Schlaf begleitet. Alle die nicht schlafen, und das sind in der Regel die Älteren, können im Atelier spielen/arbeiten, im Garten sein, oder evtl. die Räume der Spatzen nutzen.

Aufwachen /Nachtisch: Um 14:00 Uhr, wenn die Kinder wach, gewickelt und angezogen sind, essen sie im Restaurant einen Nachmittagsimbiss.

Zweite Gruppenzeit: Bis zum Beginn des Spätdienstes sind die Zwerge wieder in ihren Räumen oder im Garten.

Spätdienst: Von 16:00 bis 16:30 Uhr sind die übrigen Zwerge mit den Spatzen zusammen im Restaurant/Bewegungsraum oder im Garten in der Spätdienstbetreuung.

Tagesablauf der Spatzen:

Frühdienst: Von 7:45 bis 8:30 Uhr werden alle Spatzen zusammen mit den Zwergen von einer PädagogIn im Restaurant/Bewegungsraum betreut.

Ankommen: Von 8:30 bis 9:30 Uhr treffen die Spatzen im Restaurant ein und werden begrüßt. Jedes Kind hat die Möglichkeit, das mitgebrachte oder vom Haus angebotene Frühstück zu essen.

Bei schönem Wetter kann der gesamte Frühdienst und der Morgenkreis auch im Garten stattfinden.

Morgenkreis: Um ca. 9:30 Uhr treffen sich die Spatzen mit ihren PädagogInnen im Bewegungsraum, begrüßen sich und singen gemeinsam.

Gruppenzeit: Ab 10:00 bis 12:00 Uhr beginnen die Aktivitäten. Die Kinder verteilen sich mit den PädagogInnen auf die Räume. Die Kinder können je nach Ausdauer und Neigung längere oder kürzere Zeit in einem Raum verweilen aber auch wechseln.

Mittagessen: Um 12:00 Uhr und 12:45 Uhr haben die Spatzen das Restaurant für ihr Mittagessen. Sie essen in zwei festen Gruppen mit jeweils einer oder zwei PädagogInnen. Das Essen sollte um ca. 13:30 Uhr komplett abgeschlossen sein.

Nachtisch: Ab ca. 14:30 Uhr wird im Restaurant der Nachtisch für die Spatzen angeboten. Gleichzeitig können die geöffneten Räume bis zum Spätdienst genutzt werden.

Vor dem Beginn des Spätdienstes müssen alle Räume aufgeräumt werden.

Spätdienst: Von 16:00 bis 16:30 Uhr findet in Restaurant /Bewegungsraum oder im Garten der Spätdienst für alle Kinder statt.

Unsere Konzeption basiert auf dem Bildungsverständnis der SOAL-QE, wir sind seit Dezember 2007 zertifiziert, 2012 wurde unser Zertifikat bis 2014 verlängert.

Das SOAL-QE Verfahren ist prozessorientiert und wird alle zwei Jahre für eine Zertifikatsverlängerung überprüft.

Literatur (Auswahl) dazu:

Gerd E. Schäfer, Bildung beginnt mit der Geburt, Weinheim/Basel 2004

Angelika v.d. Beek, Mathias Buck, Kinder Räume bilden, Berlin 2001

Angelika v.d. Beek, Bildungsräume für Kinder von 0 bis 3, Berlin 2006

H.- Joachim Laewen/Beate Andres, Die ersten Tage in der Krippe,

Weinheim/Basel 2003